Wir verfolgen aktiv den Gedanken der Nachhaltigkeit. Wir wollen vorhandene Ressourcen so stark wie möglich schonen und im Sinne des Klimaschutzes handeln, um nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt zu hinterlassen. Wir stehen für Qualität, Frische, Regionalität und Handwerksqualität Scheibe für Scheibe.


 Dies sind unsere Beiträge zur Nachhaltigkeit:

  • Kurze Wege zu unseren regionalen Lieferanten, die wir seit Jahren persönlich kennen.
  • Unsere Lieferanten stammen größtenteils aus der Region: Unsere Rinder kommen aus der Wesermarsch und Friesland. Unsere Schweine sowie unser Puten- und Hähnchenfleisch kommen aus Südoldenburg.
  • Die Herstellung unserer Produkte erfolgt ausschließlich an unserem Standort in Oldenburg.
  • Neueste energieeffiziente Maschinen reduzieren unseren Energiebedarf und schonen somit unsere Ressourcen.
  • Durch Wärmerückgewinnung können wir unseren Energiebedarf zusätzlich reduzieren.
  • Für eine saubere Energieversorgung nutzen wir Solarstrom vom Dach unseres Gebäudes.
  • Wir beschäftigen über 100 Mitarbeiter aus der Region und bilden in drei verschiedenen Berufen aus.

 

Zusammen mit sechs weiteren engagierten Unternehmen aus der produzierenden und verarbeitenden Nahrungsmittelbranche aus dem Oldenburger Land sind wir Mitbegründer der Initiative NORDWEST – isst besser!


REGIOMAHL 2019

„Gutes Essen – Gutes tun“ hieß es am 08.10.2019 in Oldenburg. „NORDWEST isst besser“ hat zu einem ganz besonderen Abend in die Volkshochschule Oldenburg e.V., Karlstraße 25 eingeladen.

Unter der Leitung von Thorben Grübnau (Teammanager der Regionalmannschaft der Köche Niedersachsen) wurden tolle Gerichte aus Grünkohl gekocht. Es gab u. A. Grünkohl "Bruschetta", Grünkohl-Ravioli mit Orangen-Kardamom-Sud, gebratener Zander auf Grünkohl-Risotto an Kasselersud, Grünkohlquiche mit Pinkel und Braten vom Limousin-Rind mit Grünkohl-Kartoffel-Füllung.

Mit dieser Veranstaltung wollten wir auch jenen Menschen einen genussvollen Abend ermöglichen, die sich in schwierigen Lebensverhältnissen befinden. Durch Die Teilnahme eines jeden Gastes wurde die Möglichkeit für ein Grünkohlessen gegeben - für Menschen in Wohnungsnot.
Dieses fand am 09.10.2019 statt.

Oldenburg isst RegioMahl 22 3000 Oldenburg isst RegioMahl 92 3000


Der Abend verlief besser als gedacht. Wir wussten nicht was uns erwartet, wir hatten ja schließlich keine "Anmeldungen" vorliegen. Auch 20 oder 30 Teilnehmer wäre schon ein guter Erfolg gewesen.
Eingeladen hatten wir zu 17:30 Uhr, die ersten Obdachlosen kamen schon gegen 17:00 Uhr, bis 18:00 Uhr waren es dann 80 Gäste. Derweil regnete es draußen und ein kalter Wind zog ums Haus.
Für ein normales Grünkohlessen optimale Bedingungen. Wenn man aber bedenkt, dass man anschließend noch einen Schlafplatz braucht, dann fühlt es sich auf einmal ganz anders an.

3 Personen mit Rollstuhl, 2 mit Rollator und die anderen Teilnehmer mehr oder weniger gut zu Fuß. Erstaunlich, wie man in der Obdachlosigkeit mit Rollstuhl klar kommen kann.
Die Gäste kamen vorsichtig, fast ängstlich. Aber sie kamen und viele bedankten sich, bevor es überhaupt losging.
Im Laufe des Abends taute die Stimmung sehr schnell auf, viele trafen Freunde und Bekannte. Ein Herr traf sogar, zu seiner eigenen Überraschung, seine Schwester nach langer Zeit wieder.

Die Diakonie begleitete das Ganze mit ihren Mitarbeitern aus der Wohnungslosenhilfe und der Straßensozialarbeit, sowie Herrn Buse.

Es war ein Abend, der viel Ruhe und Dankbarkeit ausstrahlte.
Essensreste wurden für eine 2. Mahlzeit eingepackt, auch gab es zum Abschluss ein paar Brötchen für den nächsten Tag.

Oldenburg isst RegioMahl 74 3000 Oldenburg isst RegioMahl 2019 14 3000


Wir alle vom Orga-Team "Nordwest isst besser" waren erleichtert, wie gut alles gelaufen ist.
Erstaunt sind wir auch gewesen, wie viele sich bereit erklärt hatten, kostenlos zu helfen. Hierzu zählen z.B. die Werbeagentur Mangoblau, Kornkaft Naturkost GmbH, Oldenburg isst, die uns medial geholfen hat, die VHS und nicht zuletzt die Köche, die in ihrer Freizeit gekocht hatten. Es war sehr anstrengend aber es waren zwei tolle Abende, die Mut machen, dieses regelmäßig zu wiederholen.